Wissenswertes: Mobilfunkanbieter

Als wir angekommen sind und die ersten Tage bei einem Airbnb verbrachten, habe ich unseren Host gefragt, welches der beste Mobilfunkanbieter sei. Die größten Anbieter sind hier Vodafone, Spark und 2degrees.

Sam meinte, dass 2degrees am günstigsten wäre. Vorab haben wir von Freunden die Info bekommen, dass man bei Spark ein gutes Netz an Hotspots vorfindet, in denen man sich kostenlos einwählen kann. Schnell haben wir jedoch bemerkt, dass diese Spots für uns uninteressant waren, da diese meist da stehen, wo es auch andere Hotspots gibt. Denn hier in Neuseeland hat jeder Discounter und jeder Bankautomat einen frei zugänglichen Hotspot. Das heißt, dass man mal gut nebenbei seine App-Updates beim Einkaufen erledigen kann.

Was brauchen wir also an Datenvolumen? Mit 1,5GB im Monat sollte man dann hinkommen. Wir haben uns also für 2degrees entschieden – vor Ort hat der Verkäufer noch mal für uns den Online Preisvergleich gemacht, 2degrees ist der günstigste.

300 Minuten, 300 SMS und 1,5GB für 30NZ$ (ca. 18€) pro Monat. In Deutschland gibt es so etwas günstiger. Ein kleiner Tipp für jeden, der zufällig vor seiner Neuseelandreise noch einmal in Frankreich wohnt oder arbeitet. Der französische Anbieter „Free“ bietet einen Vertrag mit 100GB Daten (SMS und Telefon Flat) für 25€ im Monat an. Das besondere hierbei: befindet man sich im Ausland (nicht überall aber zum Beispiel eben auch in Neuseeland), hat man für den gleichen Preis noch 25GB Daten (SMS und Telefon Flat nach Neuseeland und Frankreich). Wir haben bereits zwei reisende Pärchen getroffen, die diesen Vertrag hier nutzen – einfach unfassbar!

Nach fast genau einem Monat haben wir dann von einem weiteren Reisenden erfahren, dass er sich bei Vodafone ein eigenes Paket zusammenstellen konnte. 300 Minuten Telefonie und SMS nutzt ja sowieso keiner. Also nix wie hin.

Bei Vodafone wurde dann direkt alles klar gemacht – die alte Nummer konnten wir zum nächsten Tag sogar kostenfrei mitnehmen. Text und Minuten kann man jeweils auf 50 runterschrauben. Die Daten lassen sich dann wie folgt dazubuchen (Preise mit je 50 SMS und Minuten, Stand: Dezember 2017):

250MB – 10NZ$

1,0GB – 12NZ$

1,25GB – 13NZ$

1,5GB – 16NZ$

2,0GB – 21NZ$

2,5GB – 26NZ$

3,0GB – 29NZ$

4,0GB – 36NZ$

Die Pakete werden nach jeweils 28 Tagen erneuert wofür man Guthaben aufgeladen haben sollte. Wir hatten uns zunächst für 2GB entschieden. Und jetzt kommen die grandiosen Boni: am selben Tag des Prepaid-Beginn kommt eine SMS von Vodafone: „Wir haben dir für 3 Monate den Social-Pass umsonst freigeschaltet.“ – bedeutet, dass Facebook, Instagram und co. nicht vom Datenvolumen abgezogen werden. Zwei Tage später kommt eine weitere Nachricht: „Glückwunsch, du hast soeben 1,5GB zusätzliches Datenvolumen erhalten“ (90 Tage gültig). Und jeden Freitag kann man in der Vodafone-App, in der sich der Prepaid plan flexibel umstellen lässt einen „einarmigen Banditen“ spielen. Hier haben wir mehrfach 1GB (zu verbrauchen am Wochenende) für lau bekommen und diverse male 360MB (zu verbrauchen innerhalb von 7 Tagen) für 0,90NZ$ bekommen. Nicht verbrauchtes Prepaid-Guthaben wird (selbiges gilt auch für 2degrees) in den nächsten Monat übernommen. Von daher haben wir den Plan direkt auf 1,0GB für den nächsten Monat umgestellt. Wir haben uns also für unsere Neuseelandreise mit Vodafone ziemlich gut versorgt gefühlt.