Unser Campuccino Umbau

Здравствуйте дорогие, хочу вам сообщить, что я решила писать от ныне только на немецком языке, чтобы вообще хоть что-то писать. Потому что мне становилось все сложнее и сложнее писать статьи на двух языках, пока я это совсем не прекратила делать. Прошу вас копировать текст и переводить его в переводчике, если интересны не только фотографии. Спасибо!

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Vorweg möchten wir mitteilen, dass ab jetzt alle Beiträge in Deutsch erscheinen, damit sie überhaupt erscheinen:) Es war für mich(Vera) immer anstrengend, es in beiden Sprachen zu bewältigen, weshalb ich quasi mit dem Blog aufgehört habe.

Wir haben uns zwar von unserem geliebten Camper „Campuccino“ am 24. September verabschiedet, jedoch möchten wir uns gerne endlich mal die Zeit nehmen und über seine gemütliche Renovierung berichten. Es war so viel Arbeit und Freude – das möchten wir mit euch teilen. Das ist unser Abschiedsrevue.

Im Frühjahr 2020 suchten wir uns während des Lockdowns eine Beschäftigung. Als erstes wollten wir weg von der grauen Farbe. Denn alles war grau: die Schranktüren, die Arbeitsplatte, der Boden, die Decke – alles sollte verändert werden. Wir wollten möglichst viel Holzfarben reinbringen.

Es sollte eine Holzdecke werden. Wir haben es direkt unterschätzt, als wir dachten, dass wir an einem Wochenende fertig werden. Am Samstag haben wir erst 2 Holzlatten anbringen können. Davor wurden sie in einem schönen Ton lasiert. Aber das Endergebnis hat bereits den ganzen Raum verschönert.

Währenddessen haben wir alle Fronten abgenommen und sie angefangen in weiß zu lackieren. Ich dachte, es nimmt kein Ende, denn die drei Schichten plus Versiegelung dauerten ganz schön lange. Bei der Stauraumklappe über dem Fahrerhaus wurden wir angenehm überrascht. Als wir sie abgebaut haben, musste da so ein Brett raus, unter dem wir ein Portemonnaie mit Quittungen von vor einem Jahrzehnt und ein paar Scheinen gefunden haben. Pfund und Euro zusammen ergaben sogar 170€ 🙂 Da es alles nicht vom Vorbesitzer war, haben wir uns solch ein Geschenk selbst gelassen. Es war eine Belohnung für das anstrengende Schleifen und Lackieren.

Die grauen Griffe an allen Türen und Schubläden wollten wir auch verändern. Da wir aber bereits eine Farbe für die Küchenwand ausgesucht haben, war es erst schwierig zu entscheiden, was dazu noch passt. Das klassische Messing schien uns edel und passend zu sein. Es wurde viel gesprüht und auch bei einer Halterung, die fest im Camper verbaut war, habe ich nicht gezögert. Es sollte nichts mehr silbern sein, alles nur in mattem Messing erscheinen. Auch alle Fensterrahmen haben wir in weiß lackiert, Pardon, in „Verkehrsweiß“. Dieser Unterschied kostete uns die doppelte Arbeit von einem Rahmen😊

Für die Arbeitsflächen haben wir eine Folie in Holzoptik ausgesucht. Geliefert wurde sie inklusive dem Rakel – ein schönes neues Wort in mein Wortschatz dazu:) Hier bestand die Aufgabe darin, alles ohne Bläschen zu verteilen. Schwieriger wurde es, die Folie um die Ecken anzukleben. Aber auch das haben wir mit viel Schweiß geschafft.

Die Küche wollten wir etwas mehr aufpäppeln. Es sollte ein schöner Wasserhahn her. Eigentlich wollten wir auch die Spüle und den Herd tauschen, aber mit dem neuen Wasserhahn kamen diese ganz anders zur Geltung. Aus anderen Blogs wurden wir inspiriert, die Küchenwand mit 3D-Kachelfolie zu bekleben. Bestellt wurde diese in Canada und war eine der teuersten Investitionen bei diesem Umbau. Wir fanden, dass wir bei all den weißen Fronten etwas farbiges bräuchten und nicht bloß weiße rechteckige Kacheln. Ich habe mich in die asche-grünen „Tic Tac Tiles“ mit orientalischem Muster verliebt und musste nur Daumen drücken, dass es bald mehr Packungen auf Lager gibt. Für diese Folie musste auch eine andere Rückwand her. Nach aufwendigem Ausmessen war alles zum Bekleben bereit. Um die Lebensdauer zu verlängern, nahmen wir noch einen starken Kleber und fingen mit den Tiles an…Also, Flo hat das Ganze ziemlich schnell verflucht und wollte sie nie wieder sehen. Denn es war krass anstrengend, dieses Muster aneinander anzupassen. Teilweise war es Milimeterarbeit. Ich atmete tief durch und vollendete die Küchenwand, die ich dann am liebsten hatte. Ja, es sind Details. Aber wie uns Nina (eine Freundin) empfohlen hatte: auf einer langen Reise machen gerade die Gemütlichkeit und die Details was aus.

Als letztes haben wir dann den Boden mit Vinyl in Holzoptik verlegt. Wir haben den etwas teuren Vinyl statt Laminat genommen, weil es wasserdicht ist und wer weiß, was im Camper auslaufen könnte.

Nun ja, die lieben Katzen begleiteten uns bei der Arbeit und vor allem Laila mochte auch im Camper sein. Insgesamt haben wir ca. 2,5 Monate gebraucht und noch einige Details wie ein paar schöne Lampen gemacht oder Rücklichter repariert.

Unser „Campuccino“ hat uns und andere Gäste mit seiner Gemütlichkeit sehr erfreut. Wir wünschen den neuen Besitzern viel Spaß mit ihm! Und wir werden von nun an die Zeit in unserer neuen „Laube“ genießen.

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